Hamburger Wirtschaftsiunstitut fordert Grundsicherung

In den Lübecker Nachrichten heißt es „Wirtschaftswissenschaftler fordert Systemwechsel“. Der Spiegel schreibt:
Der Hamburger Wirtschaftswissenschaftler Thomas Straubhaar forderte von der Großen Koalition einen Systemwechsel in der Arbeitsmarktpolitik. Der Präsident des Hamburger Welt-Wirtschafts-Archivs (HWWA) sagte den „Lübecker Nachrichten“, Hartz IV habe sich als falscher und fast schon zynischer Weg erwiesen. Mit der Reform werde Arbeitslosigkeit bestraft, es würden aber keine neuen Jobs geschaffen.

Stattdessen forderte Straubhaar die Einführung eines hohen, über einen längeren Zeitraum gezahlten Arbeitslosengeldes, gekoppelt mit einem Abbau des Kündigungsschutzes. Das würde dazu führen, dass die Unternehmen viel schneller und öfter neue Mitarbeiter einstellten, sagte Straubhaar der Zeitung. Gleichzeitig sei die soziale Sicherheit der Arbeitnehmer gewährleistet.

Der HWWA-Präsident sprach sich auch dafür aus, die Belastung der Löhne mit Sozialabgaben auf 20 Prozent zu halbieren und dafür die Sozialleistungen viel stärker aus Steuern und Beiträgen zu finanzieren. Unter anderem schlug er vor, Rente und die Versorgung von Langzeitarbeitslosen zusammenzufassen zu einer sozialen Grundsicherung in Höhe von 600 Euro im Monat.“

Okay, das ist aber eben eigentlich weniger, als ein durchschnittlicher HArtz-IV Empfänger zurzeit erhält. Also Richtung stimmt, für eine existensichernde Grundsicherung muss sich aber an anderen Zahlen orientiert werden.