Privatisierungen in Leipzig

Die LVZ meldet, dass sich CDU und SPD auf einen Kompromiss zur Privatisierung städtischer Betriebe geeinigt haben.

Kern sei der Verkauf von bis zu49,9 Prozent der Anteile an den Stadtwerken, teilten die beiden Stadtratsfraktionen am Montag mit. Die Erlöse aus sämtlichen Verkäufen sollen im wesentlichen der Entschuldung Leipzigs dienen. Die größte ostdeutsche Kommune steht derzeit mit rund 800 Millionen Euro in der Kreide. Am 15. November soll der Stadtrat über die Vorhaben abstimmen. CDU und SPD haben im Stadtrat zusammen eine Mehrheit. Kritik gab es von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und derWASG.“

Auch über die LWB wird geredet, ein Verkauf wie in Dresden jedoch ausgeschlossen. Sattdessen soll es Teilverkäufe geben, von den 53000 Wohnungen der LWB wrden derzeit nur 39000 vermietet. Natürlich hast Fortress sofort Interesse angemeldet. Klar.