Ost gegen West?

Einen „neuen Streit“ sieht die < Sächsische Zeitung> bei der Diskussion, ob sich westdeutsche Linke auch im Osten zur Wahl stellen „dürfen“.

Einige westdeutsche Linke haben sich im Osten zur Bundestagswahl aufstellen lassen. Das soll künftig nicht mehr möglich sein.
Berlin/Dresden. Die ostdeutschen Landesverbände der Partei Die Linke wollen nach einem Medienbericht bei der Bundestagswahl 2009 ihre Landeslisten nicht mehr für Kandidaten aus dem Westen öffnen. Im Bundesvorstand hätten sie einen Beschluss durchgesetzt, wonach bei der nächsten Kandidatenaufstellung das landsmannschaftliche Prinzip gelten solle, berichtet das Magazin „Der Spiegel“.

schreibt die Sächsische Zeitung mit Bezug auf den Spiegelbericht. Über die sächsische Landesliste kamen der finanzpolitische Sprecher der Fraktion, Axel Troost, und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Monika Knoche in den Bundestag.