Bsirske sieht Links-Koalition in Deutschland als logische Fortentwicklung der Neu-Positionierung der SPD

Die Leipziger Volkszeitung berichtet heute, dass der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske die Bildung einer rot-rot-grünen Koalition als „logische Fortentwicklung der Neu-Positionierung der SPD unter ihrem Vorsitzenden Kurt Beck sieht“

In einem Interview mit der „Leipziger Volkszeitung“ (Freitag-Ausgabe) betonte der Gewerkschafter: „Die SPD setzt mit ihrem Überdenken der eigenen Politik der letzten Jahre einen gewissen Kontrapunkt zu den marktradikalen Kräften der Republik. Bei der Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn gibt es mittlerweile mit SPD, Grünen und der Linken drei Parteien, die hinter unserer gewerkschaftlichen Forderung stehen.“ Es bleibe zu hoffen, dass sich diese „sehr erfreuliche“ Entwicklung fortsetze.

Ob das die SPD und die Grünen auch so sehen, bleibt abzuwarten. Mindestens die „rolling stones“ werden da wohl ganz schön zu beißen haben – das war jedenfalls mein Eindruck auf den (scherzhaften) Vorschlag Gysis am Mittwochabend bei Plasberg gegenüber Steinbrück. Der wirkte aber ohnehin die ganze Sendung über sehr verkniffen.