Zwei Seelen wohnen, ach…

Die FAZ. berichtet heute aus dem Innenleben einer gespaltenen Partei:

Der Streit zwischen Beck und Müntefering über die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes war ein Dammbruch. Für die „Stones“ war er Becks erster Wortbruch. Über den Linkskurs, Hessen und Andrea Ypsilanti redet Beck nur auf Nachfrage: Da gebe es die Diskussion über die „sogenannte Linkspartei““– er sage „sogenannt“, weil diese Partei immer noch kein Grundsatzprogramm habe. Diese Partei müsse differenziert betrachtet werden. Da gebe es Landesverbände, wie den in Niedersachsen, mit Leuten, die verteidigten noch den Schießbefehl. Da gehe natürlich nichts. „Aber es gibt auch Landesverbände, die werden von Leuten geführt, die bis vor kurzem noch bei uns waren oder Betriebsratvorsitzender“, sagt Beck mit lauter werdender Stimme. Mit denen müsse man reden. So sagt das auch Frau Nahles: Man müsse weg von der ideologischen Diskussion, über Inhalte und Personen müsse man reden.

Soso. Die großen Kommunikatoren sind unterwegs. Und haben eine bahnbrechenden Erkenntnis gewonnen: Miteinander reden hat noch nie geschadet.


Kommentare

  1. Patrick sagt:

    „Guten Morgen Herr Beck, da gibt es eine Partei mit der man sich auseinandersetzen muß“ !?
    Oder mit den Personen? Oder mit den Inhalten? Oder mit den ehemaligen Mitgliedern, die jetzt in der Linken sind? Oder was nun?

    Mein Vorschlag:
    Wecker stellen, aufstehen, Parteitag einberufen, feststellen SPD ist „bisexuell“ und kann mit jeden, Rücktritt einreichen, endlich wach werden und sagen „…was für ein böser Traum…“ :-)

    „Bloß DIE LINKE bleibt Herr Beck, also träumen Sie weiter.“

    meint Patrick