Kein Risikoschirm für Wohnungsgesellschaften

Die Finanzkrise trifft auch Investoren, die Wohnungsbestände von Kommunen gekauft haben. Die aber lehnen es ab, ähnlich wie der Staat Garantien zu geben oder gar die Wohnungen wieder zurückzukaufen. Vielen Stadtteilen drohen massive Probleme, schreibt das Handelsblatt.

Nicht überraschend. Steigende Zinsen treffgen die Kommunen, aber auch die Finanzinvestoren, an die manche Städte ihre Wohnungen verkauft haben. DAs macht auch hedgefonds zu schaffen. Greift hier die Bundfesregierung ein? „Einen Risikoschirm, wie ihn die Bundesregierung über die privaten Spareinlagen gespannt hat, wird es für solche Wohnungsgesellschaften nicht geben. „Es ist nicht denkbar, dass Städte ihre früheren Bestände zurückkaufen“, sagte Angelika Volquartz, Oberbürgermeisterin der Stadt Kiel. „Das Geld ist nicht da.“ Es werde auch nicht möglich sein, Bürgschaften zu übernehmen.“ Neben Dresden haben auch Kiel, Berlin viele weitere Städte Wohnungen privatisiert. Das Problem für die Städte: „Fehlt den Eigentümern das Kapital zur regelmäßigen Instandhaltung und Modernisierung, verwahrlosen betroffene Stadtteile und drohen zu sozialen Brennpunkten zu werden. Dass hochverschuldete Finanzinvestoren von der Insolvenz bedroht sind, zeigt das Beispiel Level One. Die Gesellschaft mit rund 28 000 Wohnungen in Berlin und anderen ostdeutschen Städten meldete vor sechs Wochen Insolvenz an,“ schreibt das Handelsblatt.