Jetzt kommen sie angeschissen, die großen Globalisatoren. Oder Ich bin derzeit auch etwas klamm.

In der schweren Wirtschaftskrise hat sich nach Opel mit der Infineon-Tochter Qimonda ein prominentes Unternehmen der Computerbranche an die Bundesregierung gewandt.Von Bankrott über Verkauf bis zu massiver staatlicher Unterstützung sei alles möglich, hatte der sächsische Finanzminister Georg Unland (parteilos) vergangene Woche angekündigt. Zwei unterschiedliche Expertenteams prüften derzeit weltweit, welche technologische Basis es bei Qimonda gebe und ob das Unternehmen perspektivisch wettbewerbsfähig sei. Dazu würden wirtschaftliche und kaufmännische Aspekte untersucht.

Durchaus lesenswert sind die Kommentar bei Heise…

Jetzt kommen sie angeschissen, die großen Globalisatoren…
Steve Borilla (595 Beiträge seit 10.01.00)

…es ist keine zwei Jahre her, da wurde bei Interfenesium noch das
ganz hohe Loblied auf die Segnungen des Neoliberalismus gesungen:

„Jedes Jahr 10% Low-Performer ‚rausschmeißen.“
„Asien ist die Zukunft, da müssen wir deutsche Arbeitsplätze streichen.“
„Wir verkaufen 90% der Produkte im Ausland, da dürfen wir auch nur 10% der Arbeitsplätze in Deutschland halten.“

Etc. pp. blahblah.

…und nun soll ihnen der deutsche Steuerzahler aus der Patsche helfen?
Wohlmöglich die Leute, die in den letzten Jahren in dem Drecksladen ‚rausgeworfen wurden?

Nene, Jungs, geht mal schön alleine pleite, mein Geld transferier ich lieber selbst nach Asien. Und dabei achte ich darauf, daß für Euch dabei kein Pfennig hängenbleibt.

Ich bin derzeit auch etwas klamm. Phrasenmäher (153 Beiträge seit 08.03.07) Kann mir die Bundesregierung mal eben 100 Mio borgen? (Zins- und
tilgungsfrei für, sagen wir,  80 Jahre?)

Qimonda-Krise: Infineon-Spitze wendet si… | News-Foren

Ein ausführlicher Bericht findet sioch unter anderem im Handelsblatt oder bei rivva.
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