Endzeitstimmung bei Qimonda

Sächsische Zeitung und Heise berichten von Endzeitstimmung im Dresdner Qimonda-Werk. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hatte nach seinem Treffen mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin mitgeteilt, innerhalb von zwei Wochen werde es konkrete Verhandlungen geben. Das war im April. Seitdem wurde von ihnen nichts mehr gehört. Gut e Arbeit! Aus China gibt es ebenfalls kein Angebot zu einer Beteiligung an Qimonda.

Jaffé hat den Interessenten nun geschrieben, sie sollten ihre Position erklären. Der Insolvenzverwalter hatte deutlich gemacht, bis Ende Mai müsse ein Investor gefunden sein. Ein Teilnehmer an der Versammlung sagte: „Es geht dem Ende zu.“ Ein anderer sagte: „Die Messen sind gesungen.“