Pau: Wird einem schlecht beim NSU-Verfasungsschutzakten lesen

Nach FAZ-Informationen haben die Verfassungsschutzämter zwischen Frühjahr und Herbst des letzten Jahres „insgesamt mehr als 2500 Äußerungen und Hinweise aus öffentlich zugänglichen Quellen gesammelt“. Ein Aktenberg aus 1.500 Seiten, so Petra Pau, berichtet heise. Sie äußert erhebliche Zweifel an der Belastbarkeit des Materials und geizt nicht mit deutlichen Vorwürfen. Gegenüber einem Radiosender erklärte sie, dass aus den Akten nicht ersichtlich sei, „welche Belege für eine Verfassungsfeindlichkeit V-Leuten zuzurechnen seien und welche der NPD“.