Rico Gebhardt: Gegen Parteiegoismus – Fachfrau oder Fachmann an der Spitze Sachsens

Unter dem Titel Für Sachsen – gegen Partei-Egoismus veröffentlichte Rico Gebhardt, der Partei-und Fraktionsvorsitzende der sächsischen LINKEN am 10. Januar 2013 einen Beitrag in der Sächsischen Zeitung, der auch auf seinem Blog nachgelesen werden kann. Aus seiner Sicht hat Rot-Rot-Grün seine Handlungsfähigkeit in Sachsen längst bewiesen – die Ablösung der CDU wird daher an der Ministerpräsidenten-Frage nicht scheitern.

GRÜNE, SPD und LINKE beim Zukunftsthema Bildung problemlos kompatible Standpunkte beziehen und sich auf ein gemeinsames Regierungsprogramm verständigen könnten. .. auch bei der Energiewende verläuft die Trennlinie zwischen CDU und FDP auf der einen sowie LINKEN, SPD und Grünen auf der anderen Seite. Rot-Rot-Grün steht für eine forcierte Förderung der klima- und umweltfreundlichen erneuerbaren Energien, mit denen sich in Sachsen immer mehr Arbeitsplätze schaffen lassen – ganz im Gegensatz zur Braunkohle.

Und sein Vorschlag ist dann:

Sachsen sind helle, und deshalb sollte sächsischer Erfindergeist auch nicht vor der Landespolitik Halt machen. Ja, die Idee von Hubertus Grass, einen „parteilosen Fachmann“ bzw. eine Fachfrau an die Spitze einer rot-rot-grünen Regierung zu stellen, ist richtig gut. … Eine Möglichkeit, mit der ich persönlich gut leben könnte, bestünde darin, einer Persönlichkeit die Richtlinienkompetenz einer künftigen rot-rot-grünen Regierung anzuvertrauen, die sozial sensibel, kommunikativ stark, aus Erfahrung entscheidungsfreudig, aber parteipolitisch unabhängig ist.

Was meinen Sie?